Pulsierendes Magnetfeld bei Allergiepatienten

Allergische Erkrankungen nehmen permanent zu; darunter nehmen Tierallergien einen grossen Raum ein. Viele Betroffene empfinden die medikamentöse Behandlung als uneffektiv. Häufig werden Nebenwirkungen befürchtet, gerade bei Anwendung von Cortisonpräparaten.

Eine Forschergruppe der Universität Erlangen hat nun untersucht, inwieweit die Anwendung eines pulsierenden Magnetfelds den Verlauf einer Allergie beeinflußt. Auslöser zu dieser Untersuchung waren Berichte von Patienten, die einen positiven Einfluß der Magnetfeldstimulation beschrieben.

Die Forschergruppe konnte in einer Blindstudie aufzeigen, daß während der Anwendung eines pulsierenden Ganzkörpermagnetfeldes während der Nachtruhe bei 70% der Probanden eine Absenkung des N-Methylhistaminspiegels im Urin nachgewiesen werden konnte. N-Methylhistamin ist das Abbauprodukt von Histamin, der Auslöser-Substanz bei allergischen Reaktionen.

Die Untersuchung zeigt nach Ansicht der Erlanger Forscher, daß die Stimulation durch pulsierende Magnetfelder eine neue Behandlungsmethode bei Erkrankungen darstellen könnte, die durch Histamin ausgelöst werden.

Entsprechende Geräte zur pulsierenden Magnettherapie (z.B. Dormisan forte plus) sind in Apotheken und Online-Shops erhältlich.


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken